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Wir ermöglichen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sich in einem internationalen, dynamischen Umfeld professionell weiterzuentwickeln. Dazu setzen wir in der Personalentwicklung – je nach Kunden- und Marktstruktur – unterschiedliche Konzepte sowie Maßnahmen in unseren Ländern und Regionen ein. Den jeweiligen Ansatz passen wir stetig an aktuelle Trends und Anforderungen an. Neben den konzernweit verbindlichen Trainings zu den Verhaltenskodizes sowie zum Thema Integrität gibt es in den Unternehmensbereichen verpflichtende Schulungen zum Umweltmanagement, zum Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie wo sinnvoll zum Qualitätsmanagement. Zusätzlich spielt die Digitalisierung im beruflichen Alltag unserer Belegschaft eine immer größere Rolle. Deshalb fördern wir auch digitale Expertise je nach Funktion und Anforderungsprofil. Ein bereichsspezifisches Talentmanagement und individuelle Weiterbildungsangebote für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Führungskräfte runden unsere Personalentwicklungsmaßnahmen ab.

Alle Beschäftigten, die direkt mit der Produktion zu tun haben, sowie Beschäftigte, die unterstützend tätig sind (z. B. technische Instandhaltung, IT), erhalten verpflichtende Trainings zu tätigkeitsbezogener guter Herstellungs-, Kontroll- und Distributionspraxis sowie zu Arbeits- und Umweltschutz.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben alle Beschäftigten im Marktsegment Gesundheitsprodukte jeweils durchschnittlich fast 21 Stunden für die Qualitätsmanagement-Schulungen investiert. Neben verpflichtenden Übungen beinhaltet die Kennzahl auch gezielte Trainings von Qualitätsbeauftragten im Bereich Kommunikation oder Sozialkompetenz. Der Produktionsbereich umfasst folgende Mitarbeitergruppen: Fertigung/Herstellung, Qualitätskontrolle und -sicherung, Wartung/Technik und Lager.

Durchschnittliche Schulungsstunden

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  2023 2022 2021
Produktion (Trainingsstunden /  Durchschnitt) 20,6   28,8   25,9  
Anzahl in die Berechnung einbezogener Beschäftigter (FTE) 28.900   23.800   23.700  

Im Marktsegment Gesundheitsdienstleistungen wurden 2023 in Deutschland in den Fachbereichen Notfallmedizin, Anästhesie, Intensivmedizin, Geburtshilfe und Pädiatrie insgesamt 537 Trainings an den eigenen Simulations- und Notfallakademien durchgeführt. Damit wurden über 4.300 Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte geschult. In der Schweiz wurden in mehr als 80 Trainings über 1.100 Fachkräfte von Fresenius Vamed u. a. in den Bereichen Notfallmanagement, Delir-Therapie, Pflegedokumentation, Hygiene, Reanimation, Gerontotraumatologie und Depression geschult.

Darüber hinaus führen alle zertifizierten Standorte Schulungen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie zum Umwelt- bzw. Energiemanagement durch. Weitere Schulungen ergänzen diese und unterstützen bei der Einführung, Weiterentwicklung sowie Verbesserung entsprechender Managementsysteme und Maßnahmen.

Speziell in der Pflege ist die Nachfrage nach Fachkräften in den vergangenen Jahren weiter gestiegen. Deshalb plant Fresenius Helios einen großen Teil der benötigten Pflegekräfte durch eigene Ausbildung bzw. Ausbildungskooperationen abzudecken. In Deutschland verfügt der Unternehmensbereich über 34 eigene Bildungszentren. In der Helios-Akademie, den Bildungszentren sowie weiteren landesspezifischen Schulungs- bzw. Trainingsangeboten von Fresenius Helios können sich die Beschäftigten aus-, fort- und weiterbilden – in fachlichen wie persönlichen Kompetenzen.

In Spanien setzt Fresenius Helios auf Kooperationen mit Universitäten und betreibt auch selbst Einrichtungen zur beruflichen Bildung. Es werden jährlich mehr als 5.000 Studierende von den Fachleuten des Unternehmensbereichs als Pflegekräfte ausgebildet. So erwerben sie während ihrer Grund- und Aufbaustudien praktische Fähigkeiten. In den beiden spanischen Krankenpflegeschulen des Segments gibt es neben der theoretischen und praktischen Ausbildung auch eine spezialisierte Berufsausbildung. Es werden dort Lehrlinge in bildgebender Diagnostik, zu Nuklearmedizinerinnen und -medizinern sowie zu Technikerinnen und Technikern für Strahlentherapie und Dosimetrie ausgebildet. Außerdem verfügt Helios Spanien über acht Universitätskliniken, in denen die Inhalte eines Medizinstudiums gelehrt und jährlich mehr als 400 medizinische Fachkräfte vollständig ausgebildet werden.

Auszubildende und Ausbildungsquote für Deutschland

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  2023 2022 2021
Auszubildende1 6.655 6.159 6.109
Ausbildungsberufe 37 40 42
Duale Studiengänge 31 32 29
Ausbildungsquote 7,19 6,76 6,74
1 Umfasst Auszubildende sowie dual Studierende.

Erläuterungen zur beruflichen Ausbildung in Spanien finden Sie im Abschnitt Personalgewinnung.

In Deutschland, Österreich, der Schweiz und Tschechien können Beschäftigte, die keinen eigenen PC oder Laptop nutzen oder kein ruhiges Arbeitsumfeld haben, ihre entsprechenden Trainings an eigens dafür eingerichteten Lernplätzen durchlaufen. Die Plattformen ermöglichen eine Dokumentation der Teilnahme an Schulungsmaßnahmen und Erfolgskontrollen, etwa durch Abschlusstests.

Führungskräfteentwicklung

Für unsere Führungskräfte bieten wir zwei konzernweite Programme an. Im Berichtsjahr haben wir das Top Executive Programm in Kooperation mit der Harvard Business School, das sich ausschließlich an die obersten Führungsebenen richtet, grundlegend überarbeitet. Eine erste Durchführung gemeinsam mit der Harvard Business School ist für 2024 geplant. An das mittlere Management adressieren wir ein Führungskräfteprogramm in Zusammenarbeit mit der Hochschule St. Gallen. Schwerpunkte der Schulung sind Strategieumsetzung, Veränderungsmanagement und Kollaboration. Im Berichtsjahr 2023 haben 26 Personen am Programm in St. Gallen teilgenommen, davon 31 % Frauen.

Ergänzend dazu bieten die einzelnen Unternehmensbereiche eigene Entwicklungsprogramme für ihre Führungskräfte an. So werden im Segment Corporate / Sonstige und Fresenius Kabi Führungskräfteprogramme angeboten, die sich sowohl an neue als auch an erfahrene Führungskräfte richten. Im Berichtsjahr haben 55 Führungskräfte teilgenommen, darunter 30 Frauen. In unseren Kliniken in Spanien haben 398 Personen an Führungskräftetrainings teilgenommen, davon 69 % Frauen.

Nachfolgeplanung

Im Jahr 2023 wurde erstmals eine strukturierte, konzernweite Nachfolgeplanung durchgeführt. Der Fokus lag auf insgesamt 92 Schlüsselpositionen bis zu zwei Ebenen unterhalb des Konzernvorstands. Mitglieder des Konzernvorstands waren nicht Teil der Nachfolgeplanung. Es wurden sowohl Nachfolgerinnen und Nachfolger benannt, die im Notfall die entsprechende Rolle zeitnah übernehmen können, als auch potenzielle Nachfolgekandidatinnen und -kandidaten. Die Schlüsselpositionen werden im Jahr 2024 erneut überarbeitet, sodass das zukünftige Portfolio des Konzerns entsprechend abgebildet wird.

Im Berichtsjahr 2023 haben sich Veränderungen im Konzernvorstand sowie in den Vorstands- und Geschäftsführungsgremien der Unternehmensbereiche ergeben. Dabei konnten rund die Hälfte der Stellen intern durch Führungskräfte besetzt werden.

Aktienkurs

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Aktienchart

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